Individuelle Perspektive

Über das Teilen kann und sollte man viel auch im Großen nachdenken. Letztendlich ist es aber oft einfach auch eine Haltungsfrage, die von Individuen ausgeht. Um Teilen zu vereinfachen, wollen wir hier deshalb sammeln, was für uns selbst Teilen befördert/ erschwert/ benötigt …

Teile Deine Perspektive und schreibe dazu einen Kommentar. Beispielsweise mit den folgenden Satzanfängen:

  • Wenn ich etwas geteilt habe, würde ich mich darüber freuen, wenn …
  • Um etwas zu teilen, würde es mir helfen, wenn …
  • Ich habe keine Lust mehr etwas zu teilen, wenn …
  • Zum Teilen benötige ich unbedingt …
  • Eine gute/ schlechte Erfahrung beim Teilen war für mich …

42 Comments

  • Ich habe keine Lust mehr etwas zu teilen, wenn ich der Einzige im Kollegium bin, der Materialien erstellt und alle anderen nur diese verwenden ohne selbst ihr Material zu teilen.

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  • Wenn ich etwas geteilt habe, würde ich mich darüber freuen, wenn derjenige es sich und/oder anderen zu Nutzen machen kann, es jedoch nicht missbraucht, um sich in irgendeiner Weise zu profilieren.

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  • Wenn ich etwas geteilt habe, würde ich mich darüber freuen, wenn … jemand anders meine Idee sieht und sich jemand anders dazu wertschätzend äußert und mich dabei unterstützt etwas weiter zu entwickeln.

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  • Mittlerweile warte ich nicht mehr auf die ersehnte Rückmeldung derjenigen, denen ich mein Material bereitstelle. Wenn sie meine Sachen verwenden ist das ein Lob und ansonsten muss ich mir halt andere Menschen suchen. Das ist in Ordnung so, man sollte auch gegenüber Einzelkämpfern tolerant sein (wenngleich ich persönlich finde, dass in unserem Bildungsbereich das eine fragwürdige Haltung ist).

    • Das sehe ich ganz genauso – ist doch ein Kompliment, wenn KuK nach meinen Materialien fragen.. Ich freue mich immer riesig, wenn ich meine Materialien nach Jahren irgendwo wiedersehe … Ist bestimmt eine Frage meiner Eitelkeit 🙂

  • Eine gute/ schlechte Erfahrung beim Teilen war für mich, als ich selbstgebasteltes Material zum Thema Bruchrechnen verliehen und dann leider nicht zurückbekommen habe. Das Material war aufwändig gestaltet und mit viel Liebe meinerseits gefertigt. Da war ich wirklich enttäuscht.
    Das hält mich aber nicht davon ab auch weiterhin Material zu verleihen. Jetzt habe ich halt eine Liste, in der ich alles notiere. 😉

  • Eine gute Erfahrung beim Teilen war, dass ich jemandem klar machen konnte, der etwas von mir bekommen hat, dass er/sie sich nicht unter Druck setzen muss mir im Gegenzug auch direkt etwas zu geben. Wir haben besprochen, dass er/sie mir gerne etwas zurück geben kann, wenn es sich anbietet oder ich sie auch jederzeit ansprechen kann.
    Man muss beim Teilen einfach daran glauben, dass man auf irgend einem Wege dafür etwas zurück bekommt.

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  • Wenn ich etwas geteilt habe, würde ich mich freuen, wenn ich ein Feedback erhalte, gern auch eine adaptierte / veränderte Version von Material oder erweiterte Gedanken / Perspektiven

  • Wenn ich etwas geteilt habe, würde ich mich darüber freuen, wenn ich ein konstruktives Feedback erhalte.
    Ich habe keine Lust mehr etwas zu teilen, wenn es von anderen als Belastung empfunden wird.
    Ich freue mich über Die Aufmerksamkeit die meiner Idee/meinem Produkt zu Teil wir.
    Ich finde es toll über das Teilen mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

  • Wenn ich etwas geteilt habe, würde ich mich freuen, wenn die Nehmenden Ideen und Ansätze weiterentwickeln und mich wiederum daran teilhaben lassen. Das bringt jeden in und außerhalb des teilenden Systems nur weiter.

    Allerdings habe ich keine Lust mehr zu teilen, wenn von Nehmerseite nie etwas zurückkommt. Das sollte meines Erachtens auf Gegenseitigkeit beruhen.

  • Wenn ich etwas teile, freue ich mich, wenn andere das nutzen und die „Grundlogik“ dahinter verstehen. Wenn es gelingt, andere ein bisschen zu unterstützen und in der Verwendung der Materialien miteinander ins Gespräche zu gehen, kommen wir alle weiter.

  • Ich habe keine Lust mehr zu teilen, wenn ich geteilte Material nicht vollständig oder beschädigt zurück bekomme, wenn meine Ideen nicht wertgeschätzt werden.

    Ich teile sehr gerne, wenn meine Ideen unsere Gemeinschaft stärkt, uns in unseren Zielen voranbringt und diese weiterentwickelt werden.

  • 1) … ich eine Rückmeldung erhalte.

    2) … es eine möglichst anwenderfreundliche Plattform dafür gibt.

    3) … es keine Resonanz gibt und nicht zur Anwendung kommt.

    4) … Inhalte, die auch teilenswert sind.

    5) … dass Dinge als Idee eines anderen dargestellt wurden.

  • 1. Wenn ich etwas geteilt habe würde ich mich freuen, wenn ich auch eine Rückmeldung bekommen, ob es hilfreich war oder sogar Ideen zur Verbesserung, Erweiterung oder Ergänzung bestehen.

    3. Zum Teilen benötige ich un bedint, die Menschen, die auch nachfragen und ebenfalls gerne teilen.

    4. Eine gute Erfahrung bei Teilen war für mich, dass meine Unterlagen gut genug waren für einen Seminarleiter, auch wenn es nicht als Material von mir bekannt gegeben wurde. Das war eher ein schlechter Beigeschmack. Trotzdem war ich erfreut und etwas stolz.

  • Ich teile alles und das gerne, wenn gewünscht. Dabei habe ich keine Erwartungen an die Empfänger:innen – Erwartungen führen oft zu Enttäuschungen. Ohne Erwartungen bleibt einfach Freude, wenn ein schönes Feedback kommt oder ich selbst von anderen Ideen profitieren darf.

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  • Wenn ich etwas teile, mache ich es aus freien Stücken und freue mich , wenn es anderen hilft, ihre Projekte voranzubringen. Ich möchte aber nicht, dass sich jemand ohne Erlaubnis meine Dinge nimmt.

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